ZetaTalk: Die Wasserwiege
Juli 1995

Auf fast allen Welten entwickelt sich das Leben in einer Flüssigkeit. Dies ist sinnvoll, da die Flüssigkeit Beweglichkeit bietet und die Chancen sehr vergrößert, daß irgendein komplexes Molekül einem anderen begegnen wird. Wenn man die physische Struktur von intelligenten Spezies erforscht, dann findet man rudimentäre Kiemen, Flossen, Eikokons, Gewebe, wenn nicht sogar das offene Bedürfnis einer Flüssigkeit als Zuhause. Am aussagekräftigsten  ist die Entwicklung des Fötus, wo sich die Entwicklungsgeschichte selber wiederholt. Wir, die Zetas, haben keine Aufzeichnungen, welche wir hinsichtlich dieser frühen Anfänge auf eurem Planeten erschliessen können. Planeten, insbesondere Wasserplaneten, werden mit einfachen DNA-Komponenten besät und allein gelassen. Die Dinge klappen oder sie klappen nicht, und diese Planeten werden nicht so häufig überprüft. Wenn das Leben nicht startete, dann wird Wieder-Besäung, vielleicht von einer andersartigen Natur, ausgeführt. Um eure Anfänge aufzuspüren, müssen wir wie eure Wissenschaftler vorgehen, und auf die Stationen gucken, welche der Fötus durchläuft. Das Vorderhirn entwickelt sich als Letztes, und Arme und Beine kommen auch spät. Es braucht eine lange Zeit, bis der Schwanz verschwindet, und in den frühen Tagen sind Kiemen unfehlbar evident. Ihr wart zuerst ein Fisch.

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Übersetzung von Guido